
HEUSCHNITT mit Ingeborg Schwab und Mascha Kaléko
Mascha Kaléko: „Zur Heimat erkor ich mir die Liebe“
Szenische Lesung mit Ingeborg Schwab
Über 50 Jahre nach ihrem Tod sind ihre Werke noch immer aktuell und öffnen Hirn und Herz.
Mascha Kaléko:
1907 im – damals österreichischen – Galizien geboren, machte Mascha Kaléko in Berlin der 30er Jahre Furore als feministische Autorin und Journalistin. Mit Charme und Humor, mit erotischer Strahlkraft und sozialer Kritik erobert sich die junge Mascha Kaléko die Herzen ihrer Leser:innen und Zuhörer:innen. Mit ihrem unverwechselbaren Ton zählt sie zu den prominentesten Dichterinnen des 20. Jahrhunderts.
Kaléko braucht nie große Worte, um Großes zu sagen.
Mein schönstes Gedicht?
Ich schrieb es nicht.
Aus tiefsten Tiefen stieg es.
Ich schwieg es.
Ingeborg Schwab – Schauspielerin
lässt uns in dieser szenischen Lesung an Kalékos charakteristischer Mischung aus Melancholie und Witz, steter Aktualität und politischer Schärfe teilhaben. Sie begleitet die Gedichte mit verschiedenen Musikinstrumenten.
Ingeborg Schwab hat sich mit dem gesamten Werk von Mascha Kaléko beschäftigt und daraus eine Auswahl von lyrischen Gedichten, Kinderreimen, politischen Statements bis hin zu ihrer Korrespondenz mit Kollegen, Verlagen, Freunden und Familie getroffen und in einem Programm verwoben. www.theater-wagen.at
Fotos: Ingeborg Schwab © Doris Mitterer, Mascha Kaléko © Deutsches Literaturarchiv, Marbach
