Otros Futuros – Andere Zukünfte

11.4., 16.30 – 18.30 Uhr
Gespräch und Diskussion 
Otros Futuros – Andere Zukünfte mit Susana Ojeda und Marcela Torres-Heredia
SOHO STUDIOS, Liebknechtgasse 32

Otros Futuros möchte durch Begegnungen einen Süd-Nord-Dialog über die Klimakrise eröffnen. In Gesprächen mit Akteur:innen territorialer Kämpfe aus Abya Yala (Lateinamerika) werden kollektive Vorstellungen einer casa común – eines gemeinsamen Lebensraums von Mensch, Natur, Ahnen und zukünftigen Generationen – aktiviert. Jenseits von Extraktivismus, kolonialem Fortschrittsdenken und der Ausbeutung von Körpern und Territorien.

Begleitend zum Gespräch findet am 19.4. ein Workshop in den SOHO STUDIOS statt, in dem die politische Vorstellungskraft für gemeinsame Lebensräume – getragen von Gegenseitigkeit, Fürsorge und Verantwortung – aktiviert wird.

19.4., 15-18 Uhr
Workshop mit Susana Ojeda und Marcela Torres-Heredia

SOHO STUDIOS, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien
barrierefrei, um Anmeldung wird gebeten: booking@biennale.wien

Otros Futuros möchte durch Begegnungen einen Süd-Nord-Dialog über die Klimakrise eröffnen. In Gesprächen mit Akteur:innen territorialer Kämpfe aus Abya Yala (Lateinamerika) werden kollektive Vorstellungen einer casa común – eines gemeinsamen Lebensraums von Mensch, Natur, Ahnen und zukünftigen Generationen – aktiviert. Jenseits von Extraktivismus, kolonialem Fortschrittsdenken und der Ausbeutung von Körpern und Territorien.

Der Workshop ist Teil einer Workshopreihe, die im Rahmen der Jahresausstellung der SOHO STUDIOS als Geste für andere mögliche Zukünfte ihren Abschluss im Herbst 2026 findet.

Zusätzlich findet am 11.4. um 16.30 in den SOHO STUDIOS ein Live Talk mit Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion statt.
Weitere Termine von Otros Futuros-Workshops: 12.6., 16-19 Uhr, 26.9., 15-18 Uhr
In Kooperation mit: Klima Biennale Wien 2026

Marcela Torres Heredia (Bogotá, Kolumbien) ist Doktorandin in Sozial- und Kulturanthropologie an der Universität Wien. Sie ist Pädagogin, Forscherin und Aktvistin und beschäftigt sich mit verschiedenen Formen der Vermittlungsarbeit. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Dekolonialität, Feminismen und sozialökologische Transformationen. Derzeit ist sie Co-Leiterin von Viena Latina, einem Forschungsprojekt über die lateinamerikanische Migration nach Wien seit 1945, und arbeitet als Forscherin und Pädagogin für das Projekt im Wien Museum. Sie ist Teil des Autor*innenkollektivs Biwikefempom (Abkürzung für „bis wir nicht mehr Femin(izid)e politisieren müssen“), das das Buch femi(ni)zide: Kollektiv patriarchaler Gewalt bekämpfen (2023) veröffentlicht hat. Außerdem engagiert sie sich in verschiedenen feministischen Kontexten in Wien. Darüber hinaus ist sie in mehreren Initiativen aktiv, unter anderem bei Decolonizing in Vienna!, einer Initiative, die sich mit den kolonialen Kontinuitäten im öffentlichen Raum Wiens auseinandersetzt.

Susana Ojeda (COL/AUT) ist Filmemacherin, Künstlerin, Anthropologin und Aktivistin mit Sitz in Wien. Sie gründete estudio elgozo, um audiovisuelle Projekte zu dekolonialen, ökofeministischen und sozialen Gerechtigkeitsthemen zu entwickeln, und ist seit 2023 Co-Präsidentin des Österreichischen Verbands bildender Künstlerinnen (VBKÖ). Ihre Filme, Installationen und kollektiven Projekte wurden in Kolumbien und Europa gezeigt, zudem engagiert sie sich in feministischen und dekolonialen Bewegungen und gründete kürzlich das Musiklabel discos elgozo mit.

Otros Futuros © Susana Ojeda basierend auf Maloka Temple Project, mit ChatGPT

Datum

11 - 19 Apr 2026

Uhrzeit

16:30 - 18:00