MUSIC AFTER NATURE

Ein Festival, das sich der heutigen und der alten Musik, der experimentellen Performance und dem posthumanen Diskurs widmet.

13. + 14. Februar 2026

Einlass ab 19:00, Beginn 19:30

Dieses Festival bietet eine Gelegenheit, die vielfältigen Verbindungen zwischen Menschen und anderen Lebewesen, Musik und Technologien zu erkunden, und lädt dabei zu einer sinnlichen Entdeckungsreise in die Umgebung ein. Können wir eine neue Beziehung zu Landschaften und Räumen, Pflanzen und Tieren, Instrumenten, Klängen und Materialien knüpfen?

Mit Katharina Klement, Elisabeth Flunger, Karen Power, Roland Schueler, Pia Palme, Margarethe Maierhofer-Lischka, Sonja Leipold, Thomas List und Alexander Babikov.

Eintritt 10/15/20 € pay as you wish an der Abendkassa

Dank an die Kulturabteilung der Stadt Wien und das Bundesministerium BMWKMS Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport und an den Bezirk Ottakring.

www.musicafternature.org

Elisabeth Flunger:
Die musikalische Murmelbahn: Schwerkraft und Zufall
neues Stück und Installation

Kurztext zum Stück von Elisabeth Flunger:
Die musikalische Murmelbahn ist eine Improvisationsmaschine. Murmeln, Kugeln, Bälle rollen auf einer schiefen Ebene und stoßen an Gegenstände aus Metall. Dabei sind sie dem Zufall, der Schwerkraft, der Trägheit und anderen Naturgesetzen unterworfen. Elisabeth Flunger hat außerdem noch ein paar Spezialeffekte im Gepäck, darunter die Realität, die Wildnis, die Faulheit und die kognitive Fehlleistung.

Roland Schueler:
Staub
für Violoncello Solo

Margarethe Maierhofer-Lischka:
chordata für Kontrabass Solo

Margarethe Maierhofer-Lischka zu ihrem Stück:
chordata ist eine alte lateinische Bezeichnung für den Stamm der Wirbeltiere. „chorda“ kann sowohl Wirbelsäule bedeuten als auch Schnur, Faden oder Saite. Diese Doppeldeutigkeit ist der Ausgangspunkt für mein Stück, das in drei Abschnitte gegliedert ist. Die Materialität von Knochen und Holz, Fäden und Saiten bildet die Basis für eine klangliche Erkundung auf der Suche nach Antworten auf die Frage, welche Strukturen und Verbindungsweisen belebte und unbelebte Natur miteinander verbindet (verwirbelt?), und wie sich die Lebendigkeit meines Instruments – die Genealogie des Streichinstruments, welches immer die Erinnerung eines Baums in sich trägt – für mich als Spielerin manifestieren kann.

Karen Power:
Fünf Duette aus den Human Nature Series
für Instrumente, mit prozessierten Fieldrecordings, Video. Mit Roland Schueler, Violoncello, Elisabeth Flunger, Metallobjekte, Margarethe Maierhofer-Lischka, Kontrabass, Karen Power, Elektronik. Christina Bauer, Klangregie.

Gesprächsrunde
zum Thema Wechselwirkungen zwischen Natur, Materie, Technologie, Musik und Umgebung mit den anwesenden Musiker:innen, der Musikwissenschaftlerin Dr. Susanne Kogler, der Komponistin und künstlerischen Forscherin Pia Palme sowie mit dem Publikum.

Human Nature Improvisation
mit Karen Power, Elisabeth Flunger, Roland Schueler, Margarethe Maierhofer-Lischka.

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Moderation: Pia Palme
Künstlerische Assistenz: Ada Günther

 

Alexander Babikov, Neues Stück

Katharina Klement: MORPHE für Zither und Elektronik

Ensemble Thomas List, Anna Bárnas, Karin Hageneder, Moritz Reifner: Musik aus der Renaissance

Gesprächsrunde zum Thema Wechselwirkungen zwischen Natur, Materie, Technologie, Musik und Umgebung mit den anwesenden Musiker:innen, der Musikwissenschaftlerin Dr. Susanne Kogler und der Komponistin und künstlerischen Forscherin Dr. Pia Palme

Pia Palme, Sonja Leipold: VANISHED SHORELINES
für Cembalo, Elektronik mit prozessierten Fieldrecordings, Video und Installation. Mit Sonja Leipold, Cembali, Pia Palme, Elektronik. Christina Bauer, Klangregie.

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Moderation: Pia Palme
Künstlerische Assistenz: Ada Günther

 

Bild © Pia Palme

 

Datum

13 - 14 Feb 2026

Uhrzeit

19:30 - 22:00