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DESCRIPTION:kunstschule.wien x SOHO STUDIOS\nmit Ausstellungen, Mitmachformaten und Café\nFreie Teilnahme. Keine Anmeldung erforderlich.\nFreitag 17. April 2026, 13 – 20 Uhr\nSandleitenhof, Liebknechtgasse 30 und 32 und Rosenackerstr. 14, 1160 Wien\nErreichbarkeit: Straßenbahn Linie 2 | 10 Station Liebknechtgasse\nIm Ottakringer Sandleitenhof öffnen kunstschule.wien und SOHO STUDIOS ihre Räume: Kunstapotheke, Altes Kino, Keramikwerkstatt, Freiraum, Kunstlabor und Ateliers\nDie Verbindung der kunstschule.wien mit dem Kulturankerzentrum SOHO STUDIOS ist mehr als eine räumliche Kooperation – sie ist eine kulturpolitische Entscheidung. Beide Institutionen sind im historischen Sandleitenhof verortet, dem größten Gemeindebau des Roten Wien. Diese Setzung ist bewusst gewählt.\nkunstschule.wien und SOHO STUDIOS\nDie kunstschule.wien wurde 1947 von der Künstlerin und Pädagogin Gerda Matejka-Felden als Alternative zu elitären Kunst-Ausbildungsstrukturen gegründet. Fragen von Zugang, Teilhabe und Chancengerechtigkeit sind seit ihrer Gründung konstitutiv. Die Verortung im Gemeindebau knüpft an diese Haltung an: Kunstproduktion und Ausbildung finden nicht abgeschirmt, sondern in einem sozialen Gefüge statt.\nDie unmittelbare Nähe zu den SOHO STUDIOS, einem offenen Ort für Kunst, Kultur und sozialem Austausch, verstärkt diesen Anspruch.\nHier erleben auch die Studierenden Kunst- und Kulturveranstaltungen in ihrer Entstehung, Durchführung und öffentlichen Präsentation. Ausbildung, künstlerische Praxis und Öffentlichkeit greifen hier ineinander – nicht als Zusatz, sondern als strukturelles Prinzip. Das macht den Sandleitenhof zu einem lebendigen Ort.\nPROGRAMM\n17 Uhr & 19 Uhr\nkunstschule.wien und SOHO STUDIOS führen durchs Haus und zur Keramikwerkstatt\nTreffpunkt: Liebknechtgasse 30 unter den Arkaden\nkunstschule.wien\nJeweils um 14, 16 und 18 Uhr informiert Andrea Pesendorfer, neue Direktorin der kunstschule.wien, über Profil, Geschichte, Aufnahmeverfahren und Unterrichtsabläufe der kunstschule.wien.\nTreffpunkt: „Salon Café“ im Freiraum, Liebknechtgasse 32\nDie kunstschule.wien bietet offene Workshops und Mitmachformate. Besucher*innen sind eingeladen, die vielfältigen Werkstätten kennenzulernen und künstlerische Techniken auszuprobieren. Künstlerische Praxis kann hier im direkten Austausch erlebt werden.\nDarüber hinaus gibt es im „Salon Café“ (Freiraum) bei Kaffee, Tee und Kuchen vielfältige Gelegenheiten, in entspannter, offener Atmosphäre mit Studierenden der verschiedenen Werkstätten ins Gespräch zu kommen und aus erster Hand Einblicke in ihre Erfahrungen und Arbeitsweisen an der kunstschule.wien zu gewinnen.\nKurzworkshops & Mitmachformate\n13–17 Uhr\nTrickfilmworkshop mit Muzak & Riha  – Offenes Trickstudio (Animation & Experimentalfilm)\n13–20 Uhr\nFilmprogramm mit Arbeiten von Studierenden\nIm Trickfilmstudio können Besucher:innen analoge Tricktechniken ausprobieren und kurze animierte Sequenzen erstellen. Gleichzeitig bietet sich die Gelegenheit, die Studios kennenzulernen und mit Lehrenden ins Gespräch zu kommen. Im hinteren Bereich des Studios werden parallel Arbeiten von Studierenden präsentiert.\n13-18 Uhr\nBildhauerei – Gemeinschaftsskulptur\nIn der Bildhauerei-Werkstätte entsteht eine wachsende Gemeinschaftsskulptur aus nicht mehr genutzten Gegenständen. Besucher:innen sind eingeladen, gemeinsam mit Studierenden weiterzubauen und Teile zu verbinden.\n13-19 Uhr\nSalon Café – Austausch mit Studierenden\nDie Grafikdesign-Werkstätte präsentiert ausgewählte Arbeiten zum Semesterthema „KUNST AM BAU(CH)“\nDie Studierenden setzten sich mit dem Sandleitenhof, dem Standort der kunstschule.wien, auseinander und entwickelten für konkrete Orte innerhalb des Gemeindebaus fiktive künstlerische Konzepte. Die Entwürfe wurden als realistische Mock-ups in Fotografien integriert und für den T-Shirt-Druck grafisch aufbereitet. Ergänzend entstanden individuell gestaltete Pizzakartons als Verpackungen.\nKeramikwerkstätte\nDie Werkstätte vermittelt die besondere Qualität des Haptischen – das Gewicht des Tons, seine Konsistenz und Formbarkeit. Besucher:innen sind eingeladen, mit einem kleinen Stück Ton zu experimentieren. Lehrende und Studierende geben Einblick in Techniken, Arbeitsweisen und den Werkstattalltag.\n13.30–15.30 Uhr\nOffener Portrait-Workshop mit Christian Bazant Hegemark\nBesucher*innen können selbst zeichnen oder auch Portrait sitzen. Einige Studierende der Kunstschule zeichnen parallel mit und schaffen eine lebendige Ateliersituation. Der Workshop richtet sich mit begleitender künstlerischer Anleitung an Anfängerinnen und Fortgeschrittene.\n14–18 Uhr\nMalerei – Offenes Atelier\nDas Atelier öffnet sich für Besucher:innen. Im Postkartenformat kann mit Farbe und Bildideen experimentiert werden. Studierende und Lehrende geben Einblick in ihre Arbeitsweisen und stehen für Gespräche zur Verfügung.\n15-15.30 Uhr\nComic-Werkstätte mit Walter Fröhlich: Schreibwerkstatt – Techniken zum Lösen von Schreibblockaden\nIn diesem 30-minütigen Workshop zeigt Walter Fröhlich wirksame und unterhaltsame Methoden zur (Wieder-) Aktivierung des Schreibflusses.\n16-16.30 Uhr\nComic-Werkstätte mit Walter Fröhlich: Zeichnen heißt sehen lernen\nZeichnen kann man nur, wenn man weiß, wie die Dinge aussehen. Wir beschäftigen uns mit Techniken, die unseren Blick schärfen. So lernen die Teilnehmer*innen, das Wesentliche zu erkennen und das Gesehene aufs Papier zu bringen.\n16.30 Uhr & 18.30 Uhr\nMarmorier-Workshop im Drucksaal der Kunstapotheke\nUnter Anleitung von Rainer Clauss wird die Technik des Marmorierens vorgestellt: Farbe wird auf den Marmoriergrund aufgetragen, verteilt und anschließend auf Papier übertragen.\n…\nSOHO STUDIOS\n14.30 – 15 Uhr\nCajon bauen (dt. Kistentrommel) mit Osvaldo Alvarez\n15 -16 Uhr\nPercussion-Workshop mit Eldis La Rosa\nFür Kinder ab 7 Jahren und Erwachsene\nOrt: Kunstlabor\nUnser ganzes Leben besteht aus Rhythmus. Vom bee-bee-bee-beep des Weckers am Morgen, dem klick-klack Groove des Blinkers im Auto, über den rhythmischen Sound des Zuges, der über die Schienen rattert, bis hin zu unserem eigenen Herzschlag.\nRhythmus ist Teil unseres Lebens, auch wenn dieser von Land zu Land und von Kultur zu Kultur anders gelebt wird. Bei diesem Schnupper-Workshop gibt Eldis La Rosa Einblick in den rhythmischen Reichtum seiner Heimat, Kuba, den er bei seiner Reise über den Ozean nach Europa mitgebracht hat, und lädt zum gemeinsamem Perkussionsspiel ein.\nELDIS LA ROSA ist Multiinstrumentalist und Komponist und schloss in den Fächern Saxophon und Perkussion ab. In Kuba spielte er in zahlreichen Bands und unterrichtete an der renommierten Escuela Nacional de Artes in Havanna. Mit der Band Eldis La Rosa Group spielt er mit Künstler:innen der österreichischen Musikszene und tourt zwischen internationalen Festivals und heimischen Bühnen. www.eldislarosa.com\nOsvaldo Alvarez *in Kuba, ist spartenübergreifender Künstler, arbeitet und lebt in Wien. Seine Ausbildung an der „Escuela National de Arte de Cuba/Schule für Angewandte Kunst“ hat er in Kuba abgeschlossen und war seit 1985 als Schauspieler, Regisseur und Tänzer in diversen Projekten zunächst auf Kuba, dann in Österreich tätig.\n18.30 Uhr – Eröffnung\nGESTEN – Eine Ausstellung mit Fotografien\nKonzept: Maria Scalet\nFotografien: Julius Werner Chromecek\nMitwirkende: Teilnehmerinnen der „Wolle und Garn“-Runde in den SOHO STUDIOS; Senior:innen des Pensionist:innenklubs Sandleiten; Künstler:innen der Künstlerhaus Vereinigung\nEröffnungsperformance: Sprechchor unter der Leitung von Bruno Pisek\nOrt: Kunstlabor\nIn dem Projekt sammelten und dokumentierten wir über einen längeren Zeitraum hinweg Gesten. Es sind Gesten, zum einen aus Alltag und Arbeitswelt, die in Wien lebende Menschen aus einem anderen zeitlichen und kulturellen Kontext in ihrem Körpergedächtnis gespeichert haben, die aber hier und jetzt brachliegen und im Hinblick auf die nächste Generation verloren scheinen. Zum anderen haben wir uns mit Gesten der Kunst beschäftigt und Künstler:innen die Frage gestellt, ob und wie ihre Kunst selbst als Geste begriffen und dargestellt werden kann.\nDie Eröffnung wird von Rufgesten des Sprechchors und einer interaktiven Führung begleitet. Im Anschluss sind die Besucher:innen eingeladen, die Gestensammlung mit eigenen Beiträgen zu erweitern.\nDie Ausstellung ist bis 23.4. zu sehen.\nGefördert von Bezirksvertretung Ottakring, Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp.\nMaria Scalet ist Lehrerin an einer inklusiven AHS, studierte Philosophin und Theaterpädagogin. Sie schreibt Lyrik und Kurzprosa. Kontakt: airamscalet@proton.me\nJulius Werner Chromecek, *in Wien; Fotolehre in Wien; Studium an der Schule für Künstlerische Photographie Friedl Kubelka, 2019/20; Studium Psychologie (PhD)\nBruno Pisek ist bildender Künstler (Textil), Autor und Komponist. Er arbeitet mit dem mehrsprachigen Sprechchor und Kammermusikensembles. Die interdisziplinären Formen seines Arbeitens entstehen aus erzählerischen Positionen, die sich stets auf mehreren Ebenen entwickeln.\nab 16 Uhr\nAteliers der SOHO STUDIOS geöffnet.\n…\nALLGEMEINE INFORMATION\nkunstschule.wien\nOffen. Anspruchsvoll. Anders.\nDie kunstschule.wien ist eine dreijährige Ausbildungs- und Weiterbildungsstätte für bildende und angewandte Kunst. Sie wurde 1947 von der Künstlerin und Pädagogin Gerda Matejka-Felden gegründet – mit dem Ziel, künstlerische Ausbildung für Menschen aus allen sozialen Lebenslagen zugänglich zu machen.\nBis heute ist das zentrale Anliegen der Kunstschule ein offener, chancengerechter, Generationen übergreifender Zugang für Menschen mit verschiedenen Bildungswegen, unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen.\nDie daraus entstehende Vielfalt ist konstitutiv für das Selbstverständnis der kunstschule.wien. Hier wird der Weg zur Ausbildung bewusst durchlässig gestaltet:\nAlle Menschen ab 17 – 70 Jahren, mit oder ohne Matura, mit oder ohne formale Vorerfahrung – können ein einjähriges Orientierungsjahr absolvieren. Wer dieses abschließt, hat die Möglichkeit, sich über eine Übertrittsprüfung für eine zweijährige Spezialisierung zu qualifizieren.\nKeine Aufnahmeprüfung, kein Notennachweis. Viel Raum für Entwicklung.\nWas zählt, ist das Interesse an künstlerischer Arbeit und der Wille zur Auseinandersetzung.\nUnser Ziel ist es, kreative Kompetenz, soziale Teilhabe und Chancenfairness zu fördern – als kulturelle, aber auch gesellschaftliche Ressource.\nWerkstätten und Schwerpunkte: Malerei und Prozess, Bildhauerei, Grafikdesign, Druckgrafik, Animation und Experimentalfilm, Keramik, Comic (einzigartig!), Raum und Design.\n36 Lehrende unterrichten an der kunstschule.wien. Sie sind alle weiterhin aktiv in ihren jeweiligen künstlerischen Praxisfeldern tätig. Ausbildung und aktuelle Kunstproduktion stehen dadurch in unmittelbarem Zusammenhang.\nEckdaten\nDie kunstschule.wien ist eine private Berufsschule mit Öffentlichkeitsrecht.\nDie kunstschule.wien ist entweder ein 1-jähriges Orientierungsjahr (Orientierung Einblick und Reflexion in das eigene künstlerische Schaffen, Vorbereitung für eine andere künstlerische Ausbildung, z.B. Aufnahmeprüfung an einer Kunstuniversität) oder eine 3-jährige Ausbildung, die mit einem Fachdiplom abschließt. Freier Zugang mit Übertrittsprüfung nach dem 1. Orientierungsjahr.\nAngebot: 8 Werkstätten – Comic (einzigartig!); Bildhauerei; Grafik Design; Druckgrafik; Malerei und Prozess; Animation & Experimentalfilm; Keramik, Raum und Design\nAnzahl Lehrende: 36 (18 Frauen/ 18 Männer)\nAnzahl Studierende 2025/26: 170 \nStudiengebühr/Jahr: € 2.950 (EU) / € 3.900 (Drittstaaten)\nÄnderungen vorbehalten.\nweitere Information: https://kunstschule.wien/\nSOHO STUDIOS\nSOHO STUDIOS sind ein Ort, wo kulturelle Nahversorgung und Ateliers für Kunstschaffende zusammentreffen. Das künstlerische Programm beinhaltet stets Themen der Vielfalt und Geschlechtersensibilität, Ökologie und Nachhaltigkeit sowie eines achtsamen und demokratischen Miteinanders. Seit 2021 ist das Team des Trägervereins Soho in Ottakring für die Programmgestaltung der SOHO STUDIOS verantwortlich.\nSOHO STUDIOS – „Kunstlabor“ und „Freiraum“ – können u.a. für Workshops, Symposien, Ausstellungen gemietet werden.\nKeramikwerkstatt © Henrike Fuhrberg\n
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