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SUMMARY:100 Jahre Sandleitenhof – Wir feiern!
DESCRIPTION:P R O G R A M M\nSamstag 14.6. \n11.30 Uhr\nFrühstück mit dem Ottakringer Chor\n15-18 Uhr\nMitmachprogramm mit der Künstlerin Hanna Schimek und Stefan Huber, Österreichisches Filmmuseum\nWARUM LÄUFT DAS BILD?\nFilm ohne Kamera – geht denn das? Warum sehen wir im Film Dinge in Bewegung, obwohl es nur statische Bilder sind? Flip Book, Filos Cope, Taschenkino, Praxinoskop, Zoetrop, sind nur einige der geheimnisvoll klingenden Bezeichnungen für die Vorläufer der Kinematographie. Mit Papier und Buntstiften ausgestattet wollen wir gemeinsam dem Geheimnis von bewegten Bildern nachgehen. Eine öffentliche Mitmach-Veranstaltung für große und kleine Filmfans!\nHanna Schimek, Multi Media Künstlerin, lebt in Wien und Ägina GR\nKonzeption und Realisation interdisziplinärer Kunstprojekte, Recherche für Film und visuelle Medien, Filmkuratorenschaft, Kunst im soziokulturellen Kontext, Farbkonzepte für Architektur, Malerei, Photographie, Künstlerbücher.\n18.30 – 20.00 Uhr\nTreffpunkt Eingang SOHO STUDIOS, Liebknechtgasse 32\nFührung durch den Sandleitenhof mit dem Historiker Peter Autengruber, Autor von „Lexikon der Gemeindebauten“\n20 Uhr\nMatteottiplatz\nEs liest Ishraga Mustafa Hamid\n„In Sandleiten ist die Fremde keine Fremde mehr“\n21 Uhr\nMatteottiplatz\nFilmprogramm mit einer Einführung von Stefan Huber, Österreichisches Filmmuseum und Hanna Schimek, Künstlerin\nFilm wurde schon in seinen ersten Jahrzehnten (auch) dafür genutzt, Alltag festzuhalten, besonders den eigenen. Film-Amateur*innen erstellten mit der Kamera wertvolle Dokumente des eigenen Lebens und Erinnerungen an Familie, Umgebung oder besondere Feiertage. Die Formenvielfalt war dabei von Anfang an prächtig: Von dokumentarischen Einblicken ohne nachträgliche Bearbeitung (z.B. durch Schnitte oder Schrifttafeln) bis hin zu kompletten Spielfilmen ist alles vertreten. Gezeigt wurden die eigenen Streifen im Freundes- und Familienkreis, die (meist stummen) Filme wurden dabei meist von den Filmemacher*innen erläutert und vom Publikum lautstark kommentiert.\nProgramm\nKamera läuft! Amateur:innen-Filme aus Ottakring\nAnlässlich von 100 Jahre Sandleiten-Bau zeigen wir an diesem Abend Amateur*innen-Aufnahmen aus Ottakring aus (fast) 100 Jahren und wollen über diese Filme miteinander ins Gespräch kommen – so wie es ihre ursprüngliche Funktion war. Kurze und kürzeste Arbeiten zeigen uns die wohl vertraute Umgebung anders als wir sie kennen – teils dem hohen zeitlichen Alter der Filme geschuldet, teils aber auch der Tatsache, dass man Vertrautes durch die Kamera noch einmal anders sieht.\nAnschließend:\nDer Grüne Kakadu\n(70 Minuten, 1932) – Franz Hohenberger.\nMusikalische Begleitung am Klavier: Elaine Loebenstein\nHerausragend als Amateur*innen-Film aus und über Ottakring ist „Der grüne Kakadu“. Erdacht und gedreht von einem Wiener Filmklub rund um den Rauchfangkehrer Franz Hohenberger wird hier ein Kolportage-Roman aus der Vorstadt erzählt, stilecht mit Hinterhof-Tschocherl, Liebesromanze und Verfolgungsjagd. Ein beeindruckend ambitioniertes und umfangreiches Projekt, das vom Hinterhof bis in den Prater und sogar hinaus nach Mariabrunn führt. Und auch viele Ottakringer Gassen werden Ihnen begegnen!\n—–\n14-20 Uhr\nArkadengang vor den SOHO STUDIOS, Liebknechtgasse 32\nAusstellung\nSandleitner Andachtsbilder\nWas man in Sandleiten besonders gut kann\nDie katholische Kirche kennt neben diversen Heiligen, Schutzpatronen, Nothelfern neuerdings auch „Alltags- und Nebenan-Heilige“. Da steht die gute Tat im Mittelpunkt, aber auch Menschen, die trotz Handicaps ihr Leben meistern, fallen in diese Kategorie.\nIn unserer verrückten Zeit ist es nahezu unmöglich kein Handicap zu haben – würde ich behaupten, erst recht, wenn man zu den weniger Begüterten zählt.\nFür die hier porträtierten Sandleitner:innen ist der Begriff Heilige eventuell ein wenig zu hoch gegriffen. Die Antworten auf unsere Frage: „Was können Sie besonders gut?“ haben mit dem pädagogischen Begriff von Bildung wenig zu tun.\nEs sind „Qualifikationen“, die man eher nicht in der Schule oder gar auf einer Universität lernt. Es sind eher kleine unscheinbare Fertigkeiten, die aber einem helfen, sich durchs Leben zu schlagen oder – weniger dramatisch – die einem helfen, Freude am Leben zu haben.\nUnd wenn wir diese Porträts „andächtig“ betrachten und dabei ins Sinnieren kommen, kann es sein, dass wir uns darin selber wiederfinden.\nFür dieses Projekt wurden 2024 und 2025 insgesamt 50 Sandleitner*innen – im Kongresspark, im Pensionist*innenklub und auf der Straße – befragt und gezeichnet.\nEin Projekt von Peter Arlt in Partnerschaft mit Verein SOHO in Ottakring | Zeichnungen: Hannah Fras | Gestaltung Plakat: Caterina Krüger\nKooperation: wohnpartner. Gefördert von Bildungsgrätzl West und Ottakring Kultur.\nPeter Arlt, *in Linz, lebt in Wien Soziologe im öffentlichen Raum:\nAktionen und temporäre Bauten; Stadtforschung; Quartiers- und Leerstandentwicklung.\nNäheres und Weiteres: www.peterarlt.at\nHannah Fras ist Künstlerin und absolvierte 2024 an der Kunstschule Wien ihr Diplom mit Malereien zum Thema „Sandleitenhof, ein Begegnungsort“.\n \nSetfoto „Der grüne Kakadu“ Franz Hohenberger, 1932 © Fotosammlung Österreichisches Filmmuseum\n
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