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SUMMARY:100 Jahre Sandleitenhof – Wir feiern!
DESCRIPTION:Herzliche Einladung!\n12.-14. Juni 2025\nMit einem mehrtägigen Jubiläumsprogramm und einem Festakt wollen wir 100 Jahre Sandleitenhof feiern!\nLeistbares, qualitätvolles Wohnen ist ein hohes Gut, das immer wieder verteidigt werden muss. Deshalb möchten wir die 100-jährige Geschichte des Sandleitenhofs in Erinnerung und mit der Gegenwart in Verbindung bringen, denn viele der Anliegen von damals haben auch heute ihre Gültigkeit nicht verloren.\nDer Sandleitenhof war das größte Wohnbauprojekt der Gemeinde Wien in der Ersten Republik. Erbaut wurde die Anlage 1924 – 1928 als „Stadt in der Stadt“ nach einem Entwurf von Camillo Sitte. Sie beherbergte 1.587 Wohnungen, zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen wie zum Beispiel den größten Kindergarten Europas, eine Volksbibliothek – die heute noch als Städtische Bücherei existiert – und einen für 600 Personen angelegten Kino- und Theatersaal – jetzt SOHO STUDIOS und Kunstschule Wien. In seiner Blütezeit waren 75 Geschäfte, ein Postamt, ein Caféhaus und eine Apotheke hier ansässig sowie 58 Werkstätten.\nDarüber hinaus ist auch heute der gegenüber liegende Kongresspark sowie das benachbarte Kongressbad, das 1928 eröffnet wurde, ein attraktiver Teil der Infrastruktur.\nMit Staunen und Interesse betrachten Besucher:innen aus ganz Europa den Sandleitenhof als sichtbares Beispiel einer „gebauten Ideologie“ und sind tief beeindruckt von den Errungenschaften des Roten Wien, die bis heute wirken.\nEine Veranstaltung von wohnpartner und SOHO in Ottakring in Kooperation mit VOLXkino, Österreichisches Filmmuseum, den Wiener Symphonikern, Jugend am Werk und kunstschule.wien,\nmit freundlicher Unterstützung von Ottakring Kultur und Bildungsgrätzl.\n \nP R O G R A M M\nDonnerstag 12.6.\n11-13 Uhr\nFrühstück am Matteottiplatz\n11-18 Uhr\nLokal der wohnpartner, Matteottiplatz 3\nWiderstand in Ottakring*\nAusstellung zur Geschichte\nAlles über die Hintergründe dieser geschichtsträchtigen Aktion dokumentiert eine von wohnpartner entwickelte Ausstellung. Diese beinhaltet die Geschichte des Sandleitenhofs, Briefe von später hingerichteten WiderstandskämferInnen und berührende Erzählungen von Überlebenden.\n*Die Ausstellung kann nach Vereinbarung mit wohnpartner unter t. 01 24 503 18080 bis Ende Juni besichtigt werden.\n \nFreitag 13.6.\n10-18 Uhr\nLokal der wohnpartner, Matteottiplatz 3\nAusstellung zur Geschichte „Widerstand in Ottakring“\n(Details s. Do 12.6.)\n14 – 20 Uhr, 18 Uhr Eröffnung mit SOHO CHOR\nArkadengang vor den SOHO STUDIOS, Liebknechtgasse 32\nAusstellung\nSandleitner ANDACHTSBILDER 2025\nWas man in Sandleiten besonders gut kann\nDie katholische Kirche kennt neben diversen Heiligen, Schutzpatronen, Nothelfern neuerdings auch „Alltags- und Nebenan-Heilige“. Da steht die gute Tat im Mittelpunkt, aber auch Menschen, die trotz Handicaps ihr Leben meistern, fallen in diese Kategorie.\nIn unserer verrückten Zeit ist es nahezu unmöglich kein Handicap zu haben – würde ich behaupten, erst recht, wenn man zu den weniger Begüterten zählt.\nFür die hier porträtierten Sandleitner:innen ist der Begriff Heilige eventuell ein wenig zu hoch gegriffen. Die Antworten auf unsere Frage: „Was können Sie besonders gut?“ haben mit dem pädagogischen Begriff von Bildung wenig zu tun.\nEs sind „Qualifikationen“, die man eher nicht in der Schule oder gar auf einer Universität lernt. Es sind eher kleine unscheinbare Fertigkeiten, die aber einem helfen, sich durchs Leben zu schlagen oder – weniger dramatisch – die einem helfen, Freude am Leben zu haben.\nUnd wenn wir diese Porträts „andächtig“ betrachten und dabei ins Sinnieren kommen, kann es sein, dass wir uns darin selber wiederfinden.\nFür dieses Projekt wurden 2024 und 2025 insgesamt 50 Sandleitner*innen – im Kongresspark, im Pensionist*innenklub und auf der Straße – befragt und gezeichnet.\nEin Projekt von Peter Arlt in Partnerschaft mit Verein SOHO in Ottakring | Zeichnungen: Hannah Fras | Gestaltung Plakat: Caterina Krüger\nKooperation: wohnpartner. Gefördert von Bildungsgrätzl West und Ottakring Kultur.\nPeter Arlt, *in Linz, lebt in Wien Soziologe im öffentlichen Raum:\nAktionen und temporäre Bauten; Stadtforschung; Quartiers- und Leerstandentwicklung.\nNäheres und Weiteres: www.peterarlt.at\nHannah Fras ist Künstlerin und absolvierte 2024 an der Kunstschule Wien ihr Diplom mit Malereien zum Thema „Sandleitenhof, ein Begegnungsort“.\n16 Uhr\nMatteottiplatz\nFeierlicher Auftakt\nMit Musik feiern – Generationen verbinden\nDie Wiener Symphoniker feiern 2025 den 125. Geburtstag!\nIn einem Generationen-übergreifenden Projekt wird der Frage nachgegangen, wie Menschen Feste feiern – und warum dabei die Musik so wichtig ist…\nWelche Musik spielen und hören die Teilnehmer:innen bei ihren Festen? Und gibt es vielleicht auch Gemeinsamkeiten? Wie erleben die Teilnehmer:innen Wien als ihre (neue) Heimat? Was bedeutet Wien als Stadt der Musik? Und könnte es ein ganz neues Wienerlied geben?\nÜber das ganze Jahr verteilt wurden in Workshops kreative Antworten auf diese Fragen gesucht.\nZwei Volksschulklassen der VS Grundsteingasse, eine Gruppe musikbegeisterter Senior:innen des Haus Liebhartstal in Ottakring, und eine Gruppe Lehrlinge von Jugend am Werk erarbeiteten mit Musiker:innen des Orchester musikalische Beiträge. In einem öffentlichen Konzert werden die Ergebnisse gemeinsam präsentiert.\nhttps://www.wienersymphoniker.at/mit-musik-feiern-generationen-verbinden\n17 – 18.30 Uhr\nTreffpunkt Eingang SOHO STUDIOS, Liebknechtgasse 32\nFührung durch den Sandleitenhof als Stadt in der Stadt mit dem Architekten Kurt Smetana\n19 Uhr\nKonzert\nACOUSTIC DRIVE\nModerne Jazz-Solistik mit Akustik-Gypsy-Sound\nHarri Stojka mit Walter Hof (Bass) und Sigi Meier (Schlagzeug). Special guest: Patrizia Ferrara (Gesang)\nStojka & Co gehen in die Vollen ihrer instrumentalen Ausdrucksmöglichkeiten, lassen ihre Musikalität nicht nur durch das Material Reinhardts sprechen, sondern bewegen sich ebenso dynamisch mit den Eigenkompositionen von Harri Stojka, der „drive“ im Bandnamen darf wörtlich genommen werden und zieht das Publikum rasch in seinen Bann.\nDiesmal wird das Trio ergänzt durch die großartige Sängerin Patrizia Ferrara, die ein paar Roma Lieder singen wird.\nSamstag 14.6. \n11.30 Uhr\nFrühstück mit Ottakringer Chor\n14-20 Uhr\nArkadengang vor den SOHO STUDIOS, Liebknechtgasse 32\nAusstellung\nSandleitner Andachtsbilder\nWas man in Sandleiten besonders gut kann\n(Details s. 13.6.)\n15-18 Uhr\nMitmachprogramm mit der Künstlerin Hanna Schimek und Stefan Huber, Österreichisches Filmmuseum\nWARUM LÄUFT DAS BILD?\nFilm ohne Kamera – geht denn das? Warum sehen wir im Film Dinge in Bewegung, obwohl es nur statische Bilder sind? Flip Book, Filos Cope, Taschenkino, Praxinoskop, Zoetrop, sind nur einige der geheimnisvoll klingenden Bezeichnungen für die Vorläufer der Kinematographie. Mit Papier und Buntstiften ausgestattet wollen wir gemeinsam dem Geheimnis von bewegten Bildern nachgehen. Eine öffentliche Mitmach-Veranstaltung für große und kleine Filmfans!\nHanna Schimek, Multi Media Künstlerin, lebt in Wien und Ägina GR\nKonzeption und Realisation interdisziplinärer Kunstprojekte, Recherche für Film und visuelle Medien, Filmkuratorenschaft, Kunst im soziokulturellen Kontext, Farbkonzepte für Architektur, Malerei, Photographie, Künstlerbücher.\n18.30 – 20.00 Uhr\nTreffpunkt Eingang SOHO STUDIOS, Liebknechtgasse 32\nFührung durch den Sandleitenhof mit dem Historiker Peter Autengruber, Autor von „Lexikon der Gemeindebauten“\n20 Uhr\nLesung mit Ishraga Mustafa Hamid\n„In Sandleiten ist die Fremde keine Fremde mehr“\n21 Uhr\nMatteottiplatz\nFilmprogramm mit einer Einführung von Stefan Huber, Österreichisches Filmmuseum und Hanna Schimek, Künstlerin\nFilm wurde schon in seinen ersten Jahrzehnten (auch) dafür genutzt, Alltag festzuhalten, besonders den eigenen. Film-Amateur*innen erstellten mit der Kamera wertvolle Dokumente des eigenen Lebens und Erinnerungen an Familie, Umgebung oder besondere Feiertage. Die Formenvielfalt war dabei von Anfang an prächtig: Von dokumentarischen Einblicken ohne nachträgliche Bearbeitung (z.B. durch Schnitte oder Schrifttafeln) bis hin zu kompletten Spielfilmen ist alles vertreten. Gezeigt wurden die eigenen Streifen im Freundes- und Familienkreis, die (meist stummen) Filme wurden dabei meist von den Filmemacher*innen erläutert und vom Publikum lautstark kommentiert.\nProgramm\nKamera läuft! Amateur:innen-Filme aus Ottakring\nAnlässlich von 100 Jahre Sandleiten-Bau zeigen wir an diesem Abend Amateur*innen-Aufnahmen aus Ottakring aus (fast) 100 Jahren und wollen über diese Filme miteinander ins Gespräch kommen – so wie es ihre ursprüngliche Funktion war. Kurze und kürzeste Arbeiten zeigen uns die wohl vertraute Umgebung anders als wir sie kennen – teils dem hohen zeitlichen Alter der Filme geschuldet, teils aber auch der Tatsache, dass man Vertrautes durch die Kamera noch einmal anders sieht.\nAnschließend:\nDer Grüne Kakadu\n(70 Minuten, 1932) – Franz Hohenberger.\nMusikalische Begleitung am Klavier: Elaine Loebenstein\nHerausragend als Amateur*innen-Film aus und über Ottakring ist „Der grüne Kakadu“. Erdacht und gedreht von einem Wiener Filmklub rund um den Rauchfangkehrer Franz Hohenberger wird hier ein Kolportage-Roman aus der Vorstadt erzählt, stilecht mit Hinterhof-Tschocherl, Liebesromanze und Verfolgungsjagd. Ein beeindruckend ambitioniertes und umfangreiches Projekt, das vom Hinterhof bis in den Prater und sogar hinaus nach Mariabrunn führt. Und auch viele Ottakringer Gassen werden Ihnen begegnen!\nGrafik © Cati Krüger\n
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