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DESCRIPTION:Gemeinschaftsausstellung der Künstler:innen in den SOHO STUDIOS\nManche Schätze entstehen im Verborgenen in den Arbeitsräumen der Künstler:innen oder sie lagern in dunklen Räumen.  Erstmals seit Bestehen der SOHO STUDIOS holen die Künstler:innen, die hier arbeit(et)en oder auch nur verwahren, ihre Werke hervor, um sie in einer „Momentaufnahme“ im Kunstlabor der SOHO STUDIOS gemeinsam zu zeigen.\nMit Beiträgen von Osvaldo Alvarez, Vivian Chiu Tseng, Mary Firooz, Rasool Hosseini, Reihaneh Hosseini, Silvia Knödlstorfer, Olívia Kovács, Stefan Malicky, Pia Palme, Nayeun Park, Roman Peter Prostejovsky, Kathrin Isabell Rhomberg, Reza Rokh.\nEröffnung mit Rundgang: 20.3., 19 Uhr\nÖffnungszeiten: Di-Fr 15-19 Uhr, Sa-So 12-16 Uhr\n——\nOsvaldo Alvarez\nist spartenübergreifender Künstler, arbeitet und lebt in Wien. Seine Ausbildung an der „Escuela National de Arte de Cuba/Schule für Angewandte Kunst“ hat er auf Kuba abgeschlossen und war seit 1985 als Schauspieler, Regisseur und Tänzer in diversen Projekten zunächst auf Kuba, dann in Österreich tätig. Er hat als Bühnengestalter/Bildhauer für unterschiedliche Theaterproduktionen gearbeitet, sowie im Bereich Regie, Schnitt und Produktion in diversen Filmproduktionen mitgewirkt. Er ist Teil unterschiedlicher künstlerischer Projekte und hält Workshops ab.\nVivian Chiu Tseng\nGeboren: 11.11.1999 in Taipeh, Taiwan. Lebt und arbeitet seit 2001 in Wien und studiert seit 2018 Malerei und Animation an der Universität der bildenden Künste Wien.\nEin Jahr nach Beginn ihres Studiums begann die Pandemie, die ihr Studium verlängerte. Neben ihrem Kunststudium ist sie seit 2022 in und um die Kunst- und Kulturszene Wiens tätig. In ihrer künstlerischen Praxis konzentriert sie sich auf die Gefühle der Nostalgie, kombiniert mit ihren eigenen Lebenserfahrungen. Sie spielt oft mit Elementen ihrer Umgebung und ihrer Kindheit und verwendet in ihrer Kunstform – der Malerei – eine Vielzahl von Themen und Materialien.\n„Das Wichtigste für mich ist die persönliche Geschichte, die das Kunstwerk erzählt. Obwohl ich gerne hellere Farben verwende, geht es in den meisten meiner Bilder um Traumata, schlechte Erfahrungen und Missverständnisse. Sie sehnen sich ständig nach Sicherheit und Trost. Das ist auch ein Traum, den ich oft für die Welt träume.“ Neben der Malerei interessiert sie sich sehr für Schreiben und Animation. Von allem ein bisschen, wie sie gerne sagt.\nMary Firooz\nwas born in 1984 in Tehran, Iran. Lives and works currently in Vienna. For 17 years, she has been engaged in painting, drawing, and image creation. During these years, she has visualized collections and stories. She does not limit herself to specific painting styles and enjoys experimenting artistically with various materials and styles.\nDegree in Graphic Design from the Saba School of Fine Arts, Iran, in 2002.\nHolds an advanced diploma in Graphic Design from Tabriz University of Art, Iran, in 2004.\nReihaneh Hosseini\nGeboren 1988 in Teheran, Iran, studierte Reihaneh Hosseini zunächst Philosophie, bevor sie 2014 nach Wien zog. Ihr figurativer Stil spiegelt Emotionen, Erzählungen und ihre Sicht auf die Existenz wider. An der Akademie der bildenden Künste Wien studierte sie Grafik und Drucktechniken. Ihre Werke erforschen Resilienz, besonders bei Frauen, durch verzerrte Formen und kräftige Farben. Ihr intuitiver Prozess verbindet Realität mit Abstraktion und vereint Humor mit Tiefe.\nRasool Hosseini\nist in Afghanistan geboren und hat acht Jahre in Pakistan und weitere zehn Jahre in Griechenland verbracht. Nach vier Jahren hat er 2022 sein Studium an der Wiener Kunstschule mit Auszeichnung absolviert. Er lebt seit acht Jahren in Wien. \n\nDie wichtigsten Elemente in den Arbeiten von Rasool Hosseini sind Schatten und Licht. Mit Hilfe dieser beiden versucht er, Dunkelheit und Licht (Nicht-Frieden, Frieden) zusammen darzustellen. Vielleicht bringt ein Moment des Zögerns sich dem inneren Selbst näher und macht einen Schritt in Richtung Frieden.\nSilvia Knödlstorfer\nDie Künstlerin – geboren 1996 in St. Pölten – war schon immer vom Menschen fasziniert, besonders das Gesicht begeistert sie sehr. In ihren Arbeiten kommen oft FreundInnen vor, welche sie in unterschiedliche Situationen bringt, die oft nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben. In jedem Werk befindet sich ein Moment aus ihrem Leben, welcher umkonstruiert wird. Die Farbe, oder „Nicht Farbe“ spielt dabei eine große Rolle.\n„Ich habe mich in vielen der Werke mit der Frage beschäftigt, was „zuhause“ bedeutet. Ein Ort wo man sich wohl fühlt, oder ein Ort, den man interessant findet, oder der Ort wo man herkommt? All diese Aspekte analysiere ich in meinen Bildern. Dadurch kommen einige Familienbilder vor, andere Bilder aus Japan und ebenso alte Dinge wie eine Briefmarkenserie, die mir ein heimeliges Gefühl gibt.“\nStudium der Malerei und Animationsfilm an der Universität für angewandte Kunst,\n2018 Studium der westlichen und japanischen Malerei an der Joshibi Universität für Kunst und Design in Tokio\nOlivia Kovács\n1986, Budapest. Lives and works in Vienna.\n2007-2013 University of Pécs, Faculty of Art\n2013 Esterházy Kunstpreis\n„Ein prägendes Leseerlebnis war für mich der erste Band der autobiografischen Romanserie Harcom von Karl Ove Knausgård mit dem Titel Tod. Das Buch enthält eine sehr erschütternde und detaillierte Beschreibung, wie das Haus aussah, in dem der alkoholkranke Vater des Schriftstellers starb. Als ich dieses Buch las, hatte ich den Kontakt zu meinen Eltern schon lange verloren, aber in diesem Moment wurde mir klar, dass ich nicht einmal in der Lage sein würde, das Haus zu besuchen, in dem sie wohnten. …“\nStefan Malicky zeigt Textilien, die er hauptsächlich während der Pandemie genäht hat. Der Sinn liegt für ihn im Tun, im Arbeiten, in der Therapie. Teilweise entstehen Decken, die jedoch nicht professionell vernäht sind, sondern oft auch Löcher und lose Nähte haben. Bestenfalls können die so entstandenen Produkte als Wandteppiche dienen. Obwohl die Stücke aufwendig gemacht sind, ist an den Arbeitsspuren doch eine gewisse Unruhe erkennbar. „Die Nacht“, Material: Unterschiedliche Stoff- und Textilreste (2019 – 2022)\n1971 in Klagenfurt geboren, aufgewachsen in Niederösterreich; 1985 – 1988 Übersiedlung nach Kärnten; ab 1990 ist der Aufenthaltsort, mit diversen Unterbrechungen, Wien; Reisen unter anderem für 10 Monate nach Frankreich und Spanien;\n2008 – 2009 Gastatelier im WUK in Wien; 2010 Mitglied der IG Bildende Kunst; 2017 Dreimonatiges Stipendium des BKA in Yogyakarta (Indonesien); 2022 Anerkennungspreis beim Alfred Schmeller Award;\nPia Palme\nFluvial Entanglements #1 (03/2025)\n„Derzeit arbeite ich an einem größeren Projekt für Herbst 2026, in dessen Zentrum die Donau steht. Ich zeige dazu eine Skizze-in-Progress. Ich möchte kein Werk über die Donau machen; ich möchte mit der/für die Donau arbeiten. Was will der Fluss von mir, als Mensch oder Künstlerin? Ich betrachte den Fluss als ein Wesen so wie du und ich. Als ein multiples Wesen, als Vielheit. Pronomen: sie, ihnen.\nDabei beziehe mich auf Überlegungen der Philosophin Rosi Braidotti zum kritischen Posthumanismus und Feminismus, auf Ideen von Val Plumwood zum Ökofeminismus und von der Physikerin und Philosophin Karen Barad zum Neuen Materialismus.\nPia Palme ist Komponistin, künstlerische Forscherin, Autorin, Performerin und Aktivistin im Bereich der heutigen und experimentellen Musik. Sie entwirft gern Projekte, die unterschiedliche Disziplinen verbinden, entwickelt spekulative Zukunftsräume und greift dabei Ideen aus der Ökologie, dem Feminismus und Posthumanismus auf. Für ihre Arbeiten erhielt sie u.a. 2015 den Outstanding Artist Award der Republik Österreich. Palme initiierte 2024 die kollaborative Performance Songs after Nature, die in den SOHO STUDIOS und im Sibelius Museum Turku, Finnland gezeigt wurde.\nNayeun Park\n*1998 in Incheon (Südkorea)\n2017 – 2022 Studium Malerei & Animationsfilm an der Universität für angewandte Kunst Wien.\nBildende Künstlerin in Medien wie Malerei, Skulptur, Performance, Zeichnung, Installation, Video, usw.\n“Hatching out of the bubble”\nIn ihren Arbeiten versucht sie, die attische Keramikkunst zwischen 630 und 525 v. Chr. mithilfe von Malerei und Skulptur zeitgenössisch neu zu interpretieren. Die stark vom Patriarchat geprägten griechische Mythologien sowie das damalige Alltagsleben, die in der Vasenmalerei abgebildet wurden, werden mit Bildmotiven aus Zeitungsartikeln über Frauenbewegungen und von Widerstandskämpfer:innen auf sozialen Medien sowie mit Szenen aus Filmen über Gender-Gerechtigkeit ersetzt.\nRoman Peter Prostejovsky\n„My work explores the intersection of analog and digital realms, blending traditional and contemporary techniques. Focusing on memory, I create pieces that evoke fleeting moments, transporting viewers to nostalgic experiences. Through both analog and digital media, I craft visual time capsules, inviting a reconnection with the past.“\n1991 (Austria), lives and works in Vienna\n2019-present: University of Applied Arts Vienna, Fine Arts, Photography\n2023: Tokyo University of the Arts GEIDAI, Intermedia Art (Tokihiro Satō)\nMarch 2024: Residency, Beaux-Arts Paris, Studio Petrit Halilaj & Alvaro Urbano\nReza Rokh – BODY SUBJECTED\n„Unsere Erfahrungen von der Kindheit bis heute, wirken wie Puzzlestücke, die, wenn sie zusammengesetzt werden, ein Produkt aktueller Körper formen, erschaffen. Formen, die ständig konstruiert und rekonstruiert werden, indem sie den Einflüssen der Umgebung ausgesetzt sind. Jede von ihnen hat ihre Geschichte, und meine Aufgabe ist es, die Erzählungen dieser Körper zu erfassen. Es ist ein Versuch, den Prozess des Wiederaufbaus nach der Zerstörung darzustellen, eine Verpflichtung zur Veränderung und zur Heilung von Wunden.“\nReza Rokh, ist bildender Künstler *1987 in Teheran. Er hat seinen Master-Abschluss in Malerei an der Universität für Bildende Künste in der Azad Universität Teheran erworben. Um verschiedene Kulturen und Kunstformen kennenzulernen, hat er Europa bereist, und seit 2021 arbeitet er als unabhängiger Künstler in Wien.\nKathrin Isabell Rhomberg *1990 Salzburg\nstudierte Malerei an der Universität für Angewandte Kunst, Wien sowie am Wimbledon College of Arts, London. Ihre Arbeit thematisiert die Mensch-Umwelt-Beziehung im Zeitalter des Anthropozäns mittels der malerischen Befragung vieldeutiger Oberflächen und Strukturen. Eine Serie von Übersetzungsprozessen zwischen dem Digitalen und dem Analogen führt zum finalen malerischen Objekt, welches Referenzen zu unterschiedlichsten kunsthistorischen Bezügen sowie verwandten zeitgenössischen Diskursen aufweist.\n2013-2020 Malereistudium, Universität .f. Angewandte Kunst Wien\n2016 Wimbledon College of Arts, MFA Painting\nAusstellungen u.a.\n2025 duo: Sissa Micheli & K.I. Rhomberg l.art Galerie, Salzburg 2024 FOLDS IN SPACE, Winners Gallery Beijing, Peking\nIWD Auction 24 artonapostcard, Bomb Factory, London\n2023 PARALLEL Vienna, Gallery Statement Artcare, Wien solo: FIRE IT UP, wasserwasser, Wien\n2022 WHEN PAINTING KICKS IN, Suppan Fine Arts, Wien\n \nGrafik © Cati Krüger / Textil © Stefan Malicky, Vase © Nayeun Park\n
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