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SUMMARY:Sensible Systeme
DESCRIPTION:im Rahmen der Ausstellung Eine kollektive Reise zu Klimagerechtigkeit\nBesuch der Paläontologie im Naturhistorischen Museum Wien mit Mathias Harzhauser\nTreffpunkt: 10.45 Uhr, Burgring 7, Seiteneingang zum NHM\nEintritt frei, Anmeldung erbeten: info@sohostudios.at\nFoto © Ursula Gaisbauer\n—\n„Sensible Systeme“\nInstallation aus fünf Keramiktafeln und einer Videodokumentation.\nErgebnisse der Arbeit „Erdzeitalter“, die im Rahmen der Klima Biennale 2024 als Beitrag der Klasse für ortsbezogene Kunst (Universität für angewandte Kunst Wien) realisiert wurde.\nIdee und Konzept: Ursula Gaisbauer\nTechnische Unterstützung: Marie Janssen\nUmsetzung mit Studierenden der Klasse für ortsbezogene Kunst: Anna Brock, David Fedders, Marie Filippovits, Lena Heinschink, Laura Josic, Tutku Kocabas, Flores Paul, Yevhenia Pavlova, Michelle Schäfer, Lin Wolf, Ida Zahradnik\nVideodokumentation: Nick Shandra\nDie Idee des Phönix-Komplex, dass die Menschheit die Erde verbrennen muss, um sie zu erneuern, ist so alt wie die Menschheit selbst. Diese Idee opfert jedoch die langfristige Zukunft zugunsten der unmittelbaren Gegenwart. In ihrer Arbeit „Erdzeitalter“ hinterfragt Ursula Gaisbauer das Vertrauen in die regenerativen Kräfte der Natur und setzt ihm die künstlerisch-rituelle Handlung entgegen.\nDas Entstehen und Sterben der Arten über Jahrmillionen wurde auf die gesamte Dauer der Klima Biennale Wien übertragen und prozesshaft in Form von Workshops nachempfunden. So entstanden im kollektiven Prozess fünf Keramiktafeln (Ordovizium, Devon, Perm, Trias und Kreide), die diese sensiblen Systeme abbilden.\nDie Pflanzen und Tiere des entsprechenden Erdzeitalters wurden aus Ton geformt, zu kollektiven Skulpturen zusammengefügt, getrocknet, glasiert und gebrannt. Für den speziellen Brennprozess wurde mit Marie Janssen ein Keramikofen vor Ort aufgebaut und jeweils über 8-12 Stunden mit Holz befeuert, um über 1.200 Grad zu erreichen.\nKurzbiografien\nUrsula Gaisbauer, *1986, erforscht in ihrer künstlerischen Praxis Transformationsprozesse im städtischen Umfeld. Sie arbeitet mit der Substanz von Gebäuden und interagiert mit deren Bewohner:innen. Ihre Arbeiten thematisieren Identität, Nachhaltigkeit und soziale Strukturen, wobei der temporäre Charakter und das Agieren im Zwischenraum zentrale Elemente sind.\nhttps://www.ursulagaisbauer.com/, @gaisbauerursula\nMarie Janssen ist Keramikerin und Bildhauerin. Ursprünglich aus einem kleinen Dorf in Bayern stammend, zog sie nach Wien, um an der Universität für angewandte Kunst Malerei zu studieren, wo sie 2014 ihr Diplom erhielt. Marie reist für Auftragsarbeiten und Projekte durch ganz Europa. Ihr Atelier befindet sich in Wien, wo sie mit ihrem Partner und ihrem kleinen Sohn lebt. https://mariefilippajanssen.com/\nNick Shandra, Video-Dokumentarfilmer. Ursprünglich aus der Ukraine, lebt und arbeitet er seit 2017 in Wien, konzentriert sich vor allem auf neue Wege der Dokumentation von Leben und Kunst. @shandranick\n \n
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