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SUMMARY:COMMUNI*TEA/Herbarium Sandleiten
DESCRIPTION:\n\n\n\n\n\n\nAusstellungsprojekt von: Produktionskollektiv Wien\n\n\n\n\n\n\n\n\nDas Produktionskollektiv Wien ist mit dem Projekt „COMMUNI*TEA/ Herbarium Sandleiten“ auf eine sensorische Entdeckungstour durch den Gemeindebau gegangen. Seit Februar wird die Diversität der lokalen Stadtnatur erkundet und das Gefundene zu gustatorischen Spuren verarbeitet, die Grundlagen für gemeinschaftliche Erlebnisse bilden.\nDie Ausstellung präsentiert Ergebnisse der künstlerisch, methodischen Arbeit. Das Projektteam lädt ein zu einer botanisch-kulinarischen Entdeckungsreise: „Es geht um Wahrnehmung und Achtung, um uns und unsere Umgebung und wie wir durch unsere Sinne begreifen, lernen und teilen können“, sagt Projektleiter Karsten Michael Drohsel.\nHerbathek\nGustatorische Spuren von AMÚR WIEN / Renate Burger\nDen traditionellen Methoden eines Herbariums, Pflanzen durch Pressen oder Konservieren in Alkohol, zu erforschen, fügt AMÚR Wien eine künstlerische Methode hinzu: Natur wird als Nahrungs- oder Genussmittel konserviert, das entstandene kulturelle Produkt in der Herba- thek ausgestellt, weiterverarbeitet und inkorporiert.\nDas eigene lokale Umfeld wird dabei über verschiedene Geschmacksspuren, extrahiert aus sichtbaren (Blüte, Blätter, Stängel, Nadeln, Früchte) oder unsichtbaren Teilen (Wurzeln, Rhizome) einer Pflanze, sinnlich erfahrbar gemacht. Der Kreislauf des Lebendigen, Biodiversität und Geschmacksvielfalt werden über die künstlerische Intervention erlebbar.\nDer Inhalt der Herbathek ist fluktuierend angelegt. Die gesammelten und verarbeiteten „Natur-Ausschnitte“ bieten eine – vor allem im städtischen Kontext – verloren gegangene Möglichkeit, sich vorhandenen Ressourcen im Wandel der Jahreszeiten achtsam anzunähern und neue Perspektiven für die unmittelbare Umgebung zu entwickeln. Die Herbathek, als Schnittstelle zwischen Natur und Kultur, wird dadurch zugleich auch zu einem „Future Lab“:\ndie zentrale Bedeutung, die einzelne Pflanzen in unserer Umgebung in Zukunft für uns bekommen könnten, thematisiert und bewusst macht.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBEGLEIT-PROGRAMM\nim Rahmen des Ausstellungsprojekts „COMMUNI*TEA/Herbarium Sandleiten“\nMi 5.10., 17.30 – 19 Uhr\nCOMMUNI*TEA/Herbarium Sandleiten\nDialogische Führung\nDas Produktionskollektiv Wien, bestehend aus Karl Michael Drohsel und Charlotte Schneider, stellt sich und das Projekt vor. Um das Herbarium Sandleiten als Ganzes zu begreifen, werden wir auch aus den SOHO STUDIOS hinaustreten und uns auf einen Spaziergang durch den Sandleitenhof begeben.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n—\nFr 7.10., 18 – 20 Uhr\nZero-Waste-Küche\nEin Kurs der Volkshochschule Ottakring\nAnmeldung erforderlich: https://www.vhs.at/de/k/286620082\nLebensmittelverschwendung verursacht einen großen Teil der globalen Probleme wie Armut, Verteilungs-ungerechtigkeit und Klimawandel. Es braucht deshalb dringend eine Veränderung im Konsumverhalten und konkrete Ansätze die Herausforderungen anzunehmen und mit ihnen umzugehen. Immer häufiger ist in diesem Zusammenhang von Zero-Waste-Küche zu lesen. Die Zero-Waste-Bewegung versucht der Lebensmittelverschwendung mit kreativen Ansätzen z.B. des Kochens „from Leaf-to-Root“ – also dem Verwenden der ganzen Frucht von Blatt bis zur Wurzel – zu begegnen.\nDas hört sich erstmal seltsam und schwer umsetzbar an, doch hat man sich mit den kreativen Techniken des Zero-Waste-Kochens vertraut gemacht, eröffnen sich einem unzählige neue Möglichkeiten und Geschmäcker.\nDer Kurs wird anhand eines im eigenen Garten angebauten Gemüses zeigen, welche Teile einer Pflanze wie verwendbar sind. Gemeinsam wird zuerst geerntet, dann verkocht und zuletzt gemeinsam gegessen.\n\n\n\n\n\n\n\n\n—\nFr 14.10., 18:30 – 20 Uhr\nDialogische Führung mit AMÚR WIEN/ Renate Burger\nIm Rahmen von Herbarium Sandleiten betreibt AMÚR Wien künstlerische Feldforschung, die Unsichtbares im urbanen Raum sinnlich erfahrbar werden lässt. Kernstück der über- und unterirdischen Erkundungen im Sandleitenhof ist die Herbathek.\n—\nDo 20.10.22, 18 – 20 Uhr\nDas imaginäre Teehaus / Ma-TEE-otti Stube\nMehr Situation und Erlebnis als tatsächlich Gebautes, mehr Gemeinschaft und Atmosphäre als Material und Konsum. Zum Herbarium Sandleiten gehört eine super lokale Teemischung und dazu auch ein Teehaus der Sinne. Folgt uns auf eine Gedankenreise. In einem begleiteten, partizipativen Pro- zess errichten und erleben wir einen Ort des Wohlbefindens, des Seins und der Sinne.\n—\nSa 22.10., 14.30 – 15 Uhr\nPflanzenzauber & Mythos\nDie Macht der Pflanzen zu heilen, zu nähren, aber auch zu töten, fasziniert die Menschen seit Anbeginn. Ein Spaziergang durch den Sandleitenhof entführt in die Welt der Sagen und Legenden, die das Verständnis unserer Vorfahren für die Natur auch ohne moderne Technik beleuchten.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nKurz-Biografien des Projektteams\nRenate Burger/ AMÚR Wien\nUnter dem Namen AMÚR Wien entstehen seit 2015 Projekte, die Konsum und die Transformations- prozesse des Lebens zum Inhalt haben. Nahrung wird dabei zum künstlerischen Material und Werkzeug: als Nexus zur Welt dient sie dazu, brennende gesellschaftliche Themen sinnlich zu erschließen, sie einverleibbar und verdaubar zu machen.\nSeit 2015 Performances und Ausstellungen: 2021 „Wurzel-Wunderkammer“, Festival Walserherbst / Raggal, 2021 Beteiligung Sommerfest Ausstellungshaus Daniel Spoerri / Hadersdorf, 2020 „Wurzel-Wunderkammer“, Kunstmuseum Liechtenstein/Vaduz, 2019 „Taste Vienna“ Atelier Marina Faust/ Wien, 2019 und 2018 „Bonbon de Phalloide“, Universität Wien bzw. Vienna Art Week, Atelier Marianne Maderna/Wien, 2016 „Ein Platz an der Tafel“,\nBock auf Kultur-Festival, Jüdisches Museum/ Hohenems.│ www.amur.wien\nKarsten Michael Drohsel\nist Diplom-Ingenieur für Stadt- und Regionalplanung. Mit Partner:innen entwickelt und praktiziert er spielerische Ansätze für partizipative Verfahren und lokale Erinnerungsdiskurse. Er arbeitet stets ortskonkret und lokal. Das ist insofern besonders, da es sich bei den Produkten der Arbeit jeweils um Ergebnisse handelt, die nahe an der lokalen Realität, den Wünschen und Fähigkeiten sowie der Formen- und Bildersprache der sich beteiligenden Menschen orientiert. | www.produktionskollektiv.net\nCharlotte Schneider\nIhre akademische Laufbahn leitet sie über Innenarchitektur, sozial und ökologisch nachhaltiger Architektur zu Social Design. An der Schnittstelle zwischen Gestaltung und gesellschaftsrelevanten Themen engagiert sie sich in verschiedenen Konstellationen, die sich mit dem Thema nachhaltige Gemeinschaften beschäftigten. Veranstaltungen und kulinarische Angebote sind hierbei oft wesentlicher Teil zur Gemeinschaftsbildung, kultureller Identifikation und der Beziehung zu unserer Umgebung. Heute ist sie Teil des Produktionskollektiv Wien und am „Herbarium Sandleiten“ und\n„COM- MUNI-TEA“ beteiligt. | www.produktionskollektiv.net\nFoto © Charlotte Schneider\n\n\n\n
URL:https://sohostudios.at/events/communitea-herbarium-sandleiten/
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CATEGORIES:Ausstellung,Das gute Leben,Dialog,Ökologie,Verkostung
LOCATION:Liebknechtgasse 32, 1160 Wien
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