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SUMMARY:Fugen fragmentarisch vernetzt in 13 Bildern
DESCRIPTION:© frontend Nora Bischof\n\nLinse der Nacht / Transit / The Great Gig in the Sky / Kugel und Katze / Fernsehding / Idoru / Walled City / Lucky Dragon / Auge und Uhr I / Auge und Uhr II / Rei Toei / Möglicherweise das Ende der Welt / Jennifer\nMusiktheater auf Basis der Idoru (Bridge) Trilogie von William Gibson (Deutsche Übersetzung Peter Robert)\nEine netzzeit Produktion in Kooperation mit Wien Modern und Ö1 Kunstradio\nElisabeth Schimana: Gesamtkonzept, Komposition\nNora Scheidl: Konzept, Bühne, Kostüm\nRoland Quitt: Dramaturgie, Textbearbeitung\nSigrid Reisenberger: Künstlerische Leitung Performance\nSusi Wisiak: Choreografische Assistenz Performance\nPhilip Leitner: Bildregie, Netzwerk Programmierung\nKlaus Filip: Bildregie, MAX/Jitter Programmierung\nJan Wagner: Licht\nPeter Venus: Technische Leitung\nChristina Sutter: Performance\nChetan Yeragera: Performance\nAiko Kazuko Kurosaki: Performance, Stimme\nPete Simpson: Performance, Stimme\nAdele Knall: DIY Elektronik, Stimme\nGregor Ladenhauf: Max Brand Synthesizer, Stimme\nManon Liu Winter: Max Brand Synthesizer, Clavichord\nThomas Gorbach: Wiener Akusmonium\nSprecher*innen: Laura Enzenhofer, Flora Punzer, Alina Weillechner, Lukas Aschenreiter, Clemens Gersthofer, Patrick Leitgöb, Katharina Schmirl, Leon Lembert\nAufgenommen im Hörspiel-Studio des ORF Funkhauses in Wien mit Studierenden der Schauspielakademie Ott unter der Leitung von Sigrid Reisenberger\nIn der Idoru (Bridge) Trilogie (Virtual Light 1994 / Idoru 1996 / All Tomorrow ’s Parties 1999) kollidieren die Macht der Medienmogule mit Hackern und den Brückenbewohner*innen, die physische Präsenz von Dingen und Körper mit aus Code generierten Gestalten oder die fortlaufende Zeit eines Sekundenzeigers mit dem zeitlosen schwarzen Loch des digitalen Raums. Ein Kaleidoskop von Viren, Drogen, Waffen, Data Heavens, slicken PR Manager*innen, Fernsehgläubigen, Datenkraken, Avataren und vielem mehr. Aber die Frage nach Autonomie und den sich zu schaffenden Räumen dazwischen, den Fugen, bleibt eine essentielle.\nBegeben wir uns also in die Räume in denen sich die Möglichkeiten befinden, the interstitial, wie Gibson sie nennt, Polyphonien von Stimmen in denen jeder Stimme ein Raum gegeben wird und komplexe unvorhersehbare Strukturen fragmentarisch vernetzt entstehen und vergehen.\nDie physischen Körper der Besucher*innen, Performer*innen und Musiker*innen vernetzen sich mit den Augen einer Tablet Installation und werden so zu Beobachtenden und Beobachteten, während die Stimmen von acht abwesenden Körpern die von Roland Quitt aus dem Gibson Text generierten 13 Bilder erzählen.\nDIY Elektronik oder der von Max Brand in Zusammenarbeit mit Bob Moog gebaute Max Brand Synthesizer symbolisieren Widerstand und Eigenermächtigung. Tastaturen erinnern an ihre Jahrhunderte alte Geschichte als Schnittstelle zu Maschinen – die Tasten des Clavichords, das zweifache Keyboard des Max Brand Synthesizers oder die Computertastatur.\nGewaltige Klänge physikalischer Modelle von Membranen prallen auf Field Recordings und Stimmen anwesender und abwesender Körper. Das Wiener Akusmonium, ein im Raum verteiltes Lautsprecherorchester, schleudert die Klanggestalten durch die Luft und vernetzt somit akustisch den durch massive Säulen fragmentierten optischen Raum.\nKontrapunktisch driften die einzelnen Stimmen durch die Zeit und fügen sich zu einem Geflecht aus Körpern, Objekten, Licht und ephemeren Klanggestalten. weiterlesen …\nMit Unterstützung von Niederösterreich Kultur, Wien Kultur, SKE, BMKÖS, Wien Bibliothek im Rathaus, Langenzersdorfer Museum.\nTICKETS …\nWEITERE AUFFÜHRUNGEN: 10.+11.11.2021, 19.00 UHR\n\n\n
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